Kiefergelenkerkrankungen
Kiefergelenk Das Kiefergelenk besteht aus dem Gelenkköpfchen, einem Fortsatz des Unterkiefers, sowie der Gelenkpfanne, ein Teil des Oberkiefers bzw. knöchernen Schädels.

Dazwischen liegt eine Knorpelscheibe, die als eine Art Puffer Belastungen zwischen dem Gelenkköpfchen und der Gelenkpfanne dämpft.

Funktionelle Störungen im Bereich der Kiefergelenke können schmerzhafte und nicht schmerzhafte Auswirkungen in diesem Bereich haben.
Zu den nicht immer behandlungsbedürftigen, nicht schmerzhaften Auswirkungen gehören Kiefergelenksgeräusche. Diese treten in Form von Knack- oder Reibegeräuschen beim Kauen oder Mundöffnen auf.

Sie können aber auch Vorboten von stetig zunehmenden Abnutzungs-
erscheinungen im Kiefergelenk sein, die letztendlich mit wachsenden Schmerzen im Gelenkbereich einhergehen. Abnutzungserscheinungen treten auf, wenn das Gelenk über einen längeren Zeitraum zu stark belastet wird. Übermäßige Belastungen entstehen z.B. durch zu große Muskelkräfte, einseitiges Kauen, sowie Verlust der richtigen Bisshöhe nach Zahnextraktionen oder durch ältere abgenutzte Prothesen.

Verschleißerscheinungen oder Verlagerungen der Gelenkscheibe bzw. des Gelenkknorpels können ebenfalls aus einer übermäßigen Beanspruchung resultieren und sind oftmals mit Schmerzen verbunden. Auch hier sind Kiefergelenkgeräusche erste Anzeichen für Veränderungen und Vorboten eines zunehmenden Krankheitsbildes.