Operations-Mikroskop / Lupenbrille

Bei Verletzungen von Nerven im Gesichtsbereich ist unter mikroskopischen Bedingungen eine Nervnaht möglich.
Auch im Bereich der zahnärztlichen Chirurgie ist der Einsatz des Operationsmikroskops / Lupenbrille sinnvoll.

Beim Arbeiten unter dem Operationsmikroskop / Lupenbrille zeigen sich bei den Backenzähnen bestimmte, häufig wiederkehrende Kanalkonfigurationen, die mit bloßem Auge nicht gesehen werden können. Durch die Mikrotechnik können Seiten- und Hauptkanäle identifiziert und das Risiko einer unzureichenden Wurzelfüllung verringert werden.

Bei der Wurzelspitzenresektion können anatomische Strukturen wie Isthmus, zusätzliche Foramina oder apikale Frakturen erkannt und behandelt werden, die ansonsten zum Rezidiv führen.

Die Verwendung des Operationsmikroskops / Lupenbrille trägt maßgeblich dazu bei, alle anatomisch vorhandenen und normalerweise nicht sicht- und darstellbaren Kanäle aufzufinden und zu bearbeiten.

Dadurch steigt die Erfolgsquote (sowohl klinisch als auch radiologisch) deutlich an.